Lehrstuhl f. Bürgerl. Recht, Römisches Recht, Europ. Privatrechtsgeschichte d. Neuzeit u. Rechtsvergl.

Allgemeine Informationen zur Seminarteilnahme

I.Teilnahmebedingungen

1. Der Erwerb eines Seminarscheins setzt die regelmäßige und aktive Teilnahme am gesamten Blockseminar, die schriftliche Ausarbeitung einer Seminararbeit und einen mündlichen Vortrag voraus. Die Gesamtnote, in die vor allem die Seminararbeit, aber auch der Vortrag, einfließen, muss mindestens "ausreichend" (4 Punkte) sein.

2. Es ist möglich, auch ohne Übernahme eines Referats am Blockseminar teilzunehmen. Interessierte werden gebeten, sich vorher am Lehrstuhl anzumelden.

3. Die Referate sollten mindestens 20, in der Regel 20 bis 30 Seiten (Schriftgröße: 12 pt., Zeilenabstand: 1 1/2, Seitenrand: 1/3 links) umfassen. Es besteht – anders als bei den Hausarbeiten - keine Seitenzahlbegrenzung. Entscheidend ist die Qualität.

4. Der Vortrag darf in der Regel eine Dauer von höchstens 20 Minuten nicht überschreiten. Er soll die Seminararbeit zusammenfassen und zur Diskussion herausfordern. Den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist ein Thesenpapier, das die Gliederung des Vortrags, die Hauptthesen und ggf. wichtige Quellentexte oder Zitate enthält, auszuhändigen.

5.  Jede Referentin und jeder Referent sollte mir möglichst frühzeitig einen Gliederungsentwurf der Seminararbeit vorlegen und mit mir besprechen.

6.  Jede Referentin und jeder Referent werden gebeten, spätestens eine Woche vor dem Vortragstermin zwei Exemplare der Seminararbeit am Lehrstuhl abzugeben. Ein Exemplar erhalten Sie korrigiert zurück, das andere Exemplar bleibt am Lehrstuhl. 

7.  Die Seminararbeiten müssen eine selbständige wissenschaftliche Leistung darstellen. Die wörtliche oder nur leicht modifizierte Übernahme von Texten aus der Sekundärliteratur, aus anderen Arbeiten oder aus dem Internet stellt keine eigenständige wissenschaftliche Leistung dar. Derartige Plagiate werden wie ein Täuschungsversuch behandelt. Bitte beachten Sie, dass jedes wörtliche Zitat in wissenschaftlichen Arbeiten durch Anführungszeichen markiert werden muss!

8.  Soweit Sie in Ihren Seminararbeiten Literatur heranziehen, die in den Kieler Bibliotheken nicht vorhanden ist, fügen Sie bitte die entsprechenden Kopien Ihrer Arbeit bei. Wenn Sie Quellen aus dem Internet verwenden, geben Sie bitte die vollständige Internetadresse an; es muss gewährleistet sein, dass der Text, auf den Sie sich stützen, abrufbar ist.

9. Wer ein zunächst übernommenes Thema nicht bearbeiten will oder kann, wird gebeten, den Lehrstuhl so schnell wie möglich davon zu informieren, damit diese  Themen an andere Interessierte ausgegeben werden können. Studierende, die ohne Information des Lehrstuhls von der Bearbeitung eines übernommenen Themas Abstand nehmen, können an künftigen Seminaren meines Lehrstuhls nicht mehr teilnehmen.

10. Auf Wunsch kann gerne ein Termin vereinbart werden, um im Einzelgespräch Stärken und Schwächen der Seminararbeit und des Vortrages zu besprechen.

11. Aktuelle Informationen zur Durchführung des Seminars werden per E-Mail, auf der Internetseite des Lehrstuhls oder durch Aushang mitgeteilt.

12. Die Seminararbeiten werden im Rahmen der Möglichkeiten des Lehrstuhls individuell betreut. Sie können mich in meiner Sprechstunde besuchen  (donnerstags, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr, Raum 306) sowie mich per E-Mail (rmeyer-pritzl@law.uni-kiel.de) oder telefonisch (0431/880-3580) erreichen.

II. Hinweise zur Anfertigung einer Seminararbeit

1. Die Seminararbeiten müssen ein Deckblatt, ein Literaturverzeichnis und eine Gliederung enthalten. Ein Abkürzungsverzeichnis ist in der Regel entbehrlich.

a) Deckblatt:
Vorname und Name, Adresse, E-Mail, Fachsemester, Matrikel-Nummer;
Titel des Seminars und Thema der Seminararbeit.

b) Literaturverzeichnis:
Die Angaben erfolgen in alphabetischer Reihenfolge. Eine Differenzierung nach Lehrbüchern, Kommentaren, Aufsätze etc. ist nicht notwendig. Akademische Grade und die Namen der Verlage sind nicht in das Literaturverzeichnis aufzunehmen.

bei Lehrbüchern, Monographien:
Autor (Name, Vorname), Titel, Auflage, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr.

bei Kommentaren:
Titel des Kommentars, Band, Auflage, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr.

bei Festschriftbeiträgen, Aufsätzen:
Autor (Name, Vorname), Titel, Zeitschrift bzw. Titel des Sammelwerks, Band, Jahrgang, Seiten (Anfangsseite und Endseite).

c) Gliederung
Empfohlene Gliederung: A) I.) 1.) a) aa) (1)

2. Zitierweise in den Fußnoten:

bei Lehrbüchern, Monographien:
Autor (ohne Vorname), Seite.

bei Kommentaren:
Kurztitel des Kommentars (z.B. MK, Palandt, Staudinger), Nachname des Bearbeiters, Paragraph, Randnummer
(Beispiel: Palandt-Heinrichs, § 242, Rdnr. 5).

bei Aufsätzen und Beiträgen in Zeitschriften bzw. Sammelwerken:
Autor, Zeitschrift (z.B.: NJW, JZ, JuS), Band und/oder Jahrgang, Seite
(Beispiel: Schwerdtner, JuS 1978, 291)
Autor, Kurztitel des Sammelwerks (z.B.: Festschrift Wieacker), Seite
(Beispiel: Wieacker, Festschrift Zweigert, S. 580).

Gerichtsentscheidungen:

Beispiele:

BVerfGE 34, 269 (281); BGHZ 50, 133 (137); OLG Hamburg NJW 1990, 1995 (1996)